Autokredit im Vergleich

Mobilität ist in Deutschland ein wichtiger Faktor und das Auto ist seit Jahrzehnten des Deutschen liebstes Kind, wobei in der Käufergunst ganz oben VW, Audi, Opel, BMW und Mercedes Benz steht. Fast 91% der Käufer gaben in einer Umfrage als wichtigstes Kriterium der Kaufentscheidung einen geringen Spritverbrauch an. Aber nicht jeder kann oder will dabei das Auto bar bezahlen und so wurden z.B. Gebrauchtwagen mit einem Anteil von 42% Eigenkapital und 58% Fremdkapital/ Autokredit finanziert.

Der Autokredit gehört insbesondere in Deutschland zu den wichtigsten Kreditarten überhaupt. In Abhängigkeit der Jahreszeit werden ganz grob überschlagen monatlich 200.000 – 300.000 Fahrzeuge neu zugelassen, wobei die Zahl z.B. im März 2016 sogar bei 323.000 Fahrzeugen lag. Etwa 75 % davon werden über einen Autokredit finanziert, wobei die durchschnittliche Kreditsumme bei etwa 11.500 € liegt.

So spart der Kunde beim Autokauf

Der Autokauf ist heute einfacher als je zuvor, wobei sich das Käuferverhalten die letzten 10 Jahre dramatisch verändert hat. Bedingt durch das Internet und ausgefeilte Plattformen wie autoscout oder mobile.de wird ein Preisvergleich in wenigen Minuten ermöglicht. Wo früher noch der persönliche Service im Vordergrund standen und die Beziehung zum Verkäufer seines Vertrauens eine dominierende Rolle spielte, ist dieses dem durchschnittlichen Autokäufer nur noch 300 € wert. Ist die Preisdifferenz zu einem vergleichbaren Modell höher als 300 €, wechselt der Kunde zum billigeren Anbieter und verzichtet auf langjährig gewachsene Vertrauensbeziehungen.

Konkret bedeutet das, dass sich die Händler auf dem deutschen Automobilmarkt heiße Preisschlachten liefern. Gerade in Regionen, in denen große Händler einen Verdrängungswettbewerb eingeläutet haben, geht es nur noch darum Stückzahlen zu schreiben. Der Ertrag für den Händler bemisst sich schon lange nicht mehr aus der Preisempfehlung der Hersteller, sondern aus dem Preisgefüge der Wettbewerber. Was ursprünglich etwa 14-18% Provision aus dem Listenpreis waren, sind heute in manchen Regionen bei verschiedenen Marken noch 300 – 500 € Ertrag beim Verkauf eines Neuwagens.

Die erste Möglichkeit beim Autokauf richtig zu sparen ist also ein überregionaler Preisvergleich.

 

Autokredit - sparen in dreifacher Hinsicht

 

Autokredit: Autokauf und Finanzierung trennen

Die meisten Autohändler müssen an allen Ecken und Enden kämpfen und versuchen dem Kunden die Kaufentscheidung so leicht wie nur irgendwie möglich zu machen. Dabei werden dem Kunden gleich maßgeschneiderte Finanzierungmodelle mit angeboten. Viele Fahrzeughersteller machen den Kauf eines Fahrzeuges durch Finanzierungsangebote durch hauseigene Banken besonders bequem, der Kunde muss sich keine weiteren Gedanken mehr über den Autokredit machen. Bei diesen Finanzierungsangeboten werden sehr günstige Zinsen eingerechnet, die sich teilweise schon fast an der Null Prozent Linie bewegen. Diese Zinsvorteile werden aus möglichen Rabatten finanziert, bzw. gestützt.

Die besten Rabatte erzielt ein Käufer bei Autokauf dann, wenn er als Barzahler auftritt, d.h. den Kaufpreis in bar bezahlt ohne ein Leasing oder Finanzierung in Anspruch zu nehmen.

Wenn der Autokäufer sich nun auch noch für eine Tageszulassung entscheidet, und dieses Auto dann in bar bezahlt, erzielt er die besten Rabatte. Fahrzeuge mit Tageszulassung werden teilweise mit Nachlässen bis zu 25% vom Listenpreis angeboten. Die Finanzierung sollte sich der Autokäufer selbst besorgen, d.h. einen unabhängigen Kreditvergleich für Autofinanzierung starten und sich dort das günstigste Angebot heraussuchen. Mit diesem Kredit wird dann das Fahrzeug beim Autohändler bar bezahlt.

Der Autokäufer spart in dreifacher Hinsicht

Mit dieser einfachen Strategie spart der Autokäufer gleich in dreifacher Hinsicht. Er nutzt den Preisvergleich im Internet, kauft ein Auto mit Tageszulassung, holt sich online einen günstigen Autokredit und sichert sich beim Händler als Barzahler zusätzliche Vorteile.