Kredit für Beamte – günstige Kredite mit besonders niedrigen Zinsen

Heutzutage wird ein großer Teil von Krediten im Internet beantragt und auch online abgewickelt. Hiervon macht ein Kredit für Beamte keine Ausnahme, auch ihn gibt es wie den klassischen Ratenkredit mit und ohne Zweckverwendung. Berechtigt sind alle Verbraucher, die im öffentlichen Dienst beim Land, beim Bund, einer Gemeinde oder bei einer Anstalt des öffentlichen Rechts sowie bei Körperschaften angestellt sind. Bei der letzten Erhebung Mitte 2013 waren in Deutschland 1,69 Millionen Beamte und Richter beschäftigt. Davon sind mit 1,3 Millionen die meisten bei den Ländern beschäftigt.[i] Welche Vorteile hat solch ein Kredit?

Einkommenssicherheit der Beamten sorgt für Pluspunkte

Kredite, die unter der Bezeichnung Kredit für Beamte oder Beamtenkredit vertrieben werden sind letztendlich nichts anderes als ein klassischer Ratenkredit oder ein Baudarlehen. Daher haben sie identische Regelungen bezüglich einer vorzeitigen Ablöse und hinsichtlich der Sondertilgung – auch die Beantragung erfolgt ähnlich. Allerdings gibt es eine Besonderheit: aufgrund der Unkündbarkeit können solche Kredite deutlich länger laufen – Laufzeiten von über zehn Jahren sind keine Seltenheit.

Hinzu kommen Beamtenkredite, bei denen während der gesamten Laufzeit lediglich die Zinsen gezahlt werden und keine Tilgung stattfindet. Erst am Ende erfolgt dann die Tilgung in einer Rate durch eine Kapitallebensversicherung, die parallel läuft – solch ein Kredit wird endfälliger Kredit genannt. Der Abschluss einer Kapitallebensversicherung dient dem Kreditgeber als Sicherheit. Etwaige anfallende Überschussbeteiligungen bleiben im Eigentum des Kreditnehmers. Eine noch größere Auswirkung hat aber der Zinssatz, da das Ausfallrisiko so gering eingeschätzt wird, kann es vorkommen, dass der Zinssatz von solch einem günstigen Kredit nur halb so hoch ist wie bei einem regulären Darlehen. Hier wird der Sollzinssatz nicht nur anhand der SCHUFA Bonität ermittelt, sondern es fließt bei der Berechnung auch noch der berufliche Status mit ein. Schließlich gehört zur Kreditbeurteilung auch die Wahrscheinlichkeit des Verlustes des Arbeitsplatzes – und wie bekannt sind Beamten nahezu unkündbar. Somit ist der Kredit für Beamte für die Banken besonders sicher, was diese mit günstigen Konditionen belohnt.

Welche Unterschiede gibt es zwischen einem Kredit für Beamte und einem Beamtendarlehen?

Das Beamtendarlehen ist die korrekte Bezeichnung für die bereits oben beschriebene Variante eines endfälligen Darlehens, welches mit einer Kapitallebensversicherung kombiniert wird. Dies bringt den großen Vorteil mit sich, dass die Angehörigen auch im Fall eines Todes finanziell abgesichert sind. Die Bezeichnung Kredit für Beamte hingegen bezeichnet den klassischen Ratenkredit ohne Zweckbindung. Damit können Beamten besonders günstige Kredite aufgrund ihres Status erhalten.

Selbst wer inzwischen pensioniert ist, kann von den deutlich günstigeren Konditionen profitieren und günstige Kredite finden. Voraussetzung: der Kreditnehmer muss mindestens fünf Jahre als Beamter beschäftigt gewesen sein und die maximale Kreditsumme beträgt rund 20 bis 24 Nettogehälter. Mit einem Kredit für Beamte kann auch eine einfache Umschuldung erfolgen, da es auch hier keine Zweckbindung gibt und das Geld vom Kreditgeber frei zur Verfügung gestellt wird.

Günstige Kredite für Beamte im Vergleich finden

Die folgenden Berufsgruppen können in unserem Vergleich einen günstigen Kredit finden, welcher speziell für Beamte ist:

  • Zeitsoldaten
  • Polizeibeamte
  • Richter
  • Angestellte und Arbeiter bei Behörden, Anstalten und Körperschaften

Die Entscheidung für oder gegen einen Kredit für Beamte läuft genauso ab wie ein üblicher Ratenkredit. Auch hier werden die anderen Verbindlichkeiten überprüft und bei einer Überschuldung erfolgt eine Ablehnung. Die Angebote werden chronologisch aufgelistet und User können die Kreditsumme und die Laufzeit wählen und bei zweckgebundenen Krediten den Verwendungszweck angeben. Nachdem die persönlichen Angaben eingegeben wurden, erfolgt die Abfrage von Details zum Arbeitgeber. Der Vergleichsrechner muss wissen, ab wann eine Beschäftigung dort erfolgte, ob es sich um eine unbefristete Anstellung handelt und ob weitere Einnahmen, zum Beispiel aus vermieteten Immobilien, vorhanden sind. Weitere erforderliche Angaben sind die Daten der Einkommenssituation und der finanziellen Verhältnisse.

Anschließend erfolgt ein schriftliches Angebot – wer den Kredit annehmen möchte, muss hierfür die entsprechenden Belege einreichen und eine Legitimierung über Post Ident vornehmen. Alle erforderlichen Unterlagen über die Bezüge, wie beispielsweise Gehaltsabrechnungen, Rentenbescheide oder Pensionszusagen, müssen im Original eingereicht werden. Abhängig vom Kreditgeber sind manchmal auch die Kontenauszüge der letzten drei Monate lückenlos vorzulegen. Außerdem werden bei einem günstigen Kredit für Beamte auch die Urkunden für die Verbeamtung angefordert sowie eine Bescheinigung über die Unkündbarkeit. Bei einer Umschuldung ist zudem noch eine Aufstellung der bestehenden Verbindlichkeiten und des Immobilienvermögens erforderlich inklusive der entsprechenden Ablösevollmacht.

Tipp: Unser Kreditvergleich meldet die Anfrage übrigens nicht als Kreditanfrage und ist daher SCHUFA-neutral. Stattdessen wird sie als Anfrage Kreditkonditionen getätigt und nur für einen Zeitraum von zehn Tagen anderen Banken mitgeteilt.

[i] https://de.statista.com/statistik/faktenbuch/179/a/gesellschaft/arbeit-beruf/beamte/